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Theodor Ickler zu »Wie korrekt ist „Sinti und Roma“?«
Dieser Kommentar wurde am 15.07.2021 um 15.46 Uhr verfaßt.

Das Z-Wort geht gar nicht, aber durch einen Aushang werde ich auf ein "Trio Tzigane" hingewiesen, das in Erlangen "Zigenuermusik" spielt. Weitere lokale Gruppen findet man im Internet unter "Zigeunermusik".


Theodor Ickler zu »Weltsprache Englisch? Thinkste!«
Dieser Kommentar wurde am 14.07.2021 um 04.42 Uhr verfaßt.

Zu http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=248#9294

Der Wikipedia-Eintrag über Heinrich Roth, leider ein sehr einflußreicher Mann in der westdeutschen Pädagogik, ist mehrmals geändert worden. Die Nazi-Vergangenheit wird ausführlicher berücksichtigt. Aber noch immer ist unklar, mit welchen "Vorurteilen" er in Göttingen empfangen wurde und ob sie vielleicht etwas mit jener Vergangenheit zu tun haben - ebenso wie der Streit um die Benennung eines Preises nach diesem Mann. Besonders seltsam ist aber, daß jene "Vorurteile traditionsbewusster Studierender" jetzt zu "Vorurteilen traditionsbewusster Kollegen" geworden sind.

In der Nachkriegszeit stößt man immer wieder auf gewendete Ex-Nazis, die in der GEW und anderswo linke Progression machten.


Theodor Ickler zu »Wie korrekt ist „Sinti und Roma“?«
Dieser Kommentar wurde am 16.03.2021 um 08.19 Uhr verfaßt.

Die USA bekommen zum ersten Mal eine indigene Innenministerin. (tagesschau.de 16.3.21)

Man könnte ebensogut sagen: eine norwegische Innenministerin, denn Frau Haalands Vater war Norweger. Aber dann wäre dem Rassen-Proporz nicht gedient, und Rasse zählt schließlich. Das Wort indianisch wird in allen Berichten vermieden, so daß nur noch die Herkunft entscheidet. Aber auch wieder nicht immer, sondern nur bei Nichtweißen. Es ist schon vertrackt.

Immerhin können wir jetzt die Pocahontas-Affäre der halben Rothaut Elizabeth Warren vergessen.


Theodor Ickler zu »Wie korrekt ist „Sinti und Roma“?«
Dieser Kommentar wurde am 24.02.2021 um 19.03 Uhr verfaßt.

Besonders Behinderte. Zur Erinnerung:
http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1154#14436


Wolfram Metz zu »Wie korrekt ist „Sinti und Roma“?«
Dieser Kommentar wurde am 24.02.2021 um 08.14 Uhr verfaßt.

Da ist tatsächlich noch viel zu tun. Mancher Tiername ist gleich doppelt diskriminierend. Prozessionsspinner etwa veralbert eine religiös konnotierte Praxis und beleidigt zudem – sogar im Grundwort (!) – pauschal alle Menschen.


Theodor Ickler zu »Wie korrekt ist „Sinti und Roma“?«
Dieser Kommentar wurde am 23.02.2021 um 06.24 Uhr verfaßt.

Viele hundert Vogelnamen sollen geändert werden, weil sie "rassistisch" sind (Kaffernsegler usw.) Die Schweden sollen schon die Lappenmeise umbenannt haben, was wieder mal die Frage nach Eigenbezeichnungen usw. aufwirft.
Viele Tiernamen tragen auch die Eigennamen von Personen in ihrer zoologischen Bezeichnung, die vor dem Richtstuhl des heutigen Moralpöbels nicht bestehen können. Und bei Vögeln kann es ja nicht bleiben, das gesamte Systema naturae ist zu durchforsten. Die nächste Generation wird auch den Weißbürzelsegler und den Schwarzstorch nicht dulden.


Theodor Ickler zu »„Gnadenlos für die Kinder …“«
Dieser Kommentar wurde am 22.02.2021 um 05.36 Uhr verfaßt.

Eine bekannte Literaturkritikerin findet einen neuen Roman "brutal und zärtlich zugleich".

Jemand denkt sich etwas Brutales aus, und dann denkt er sich etwas Zärtliches aus. Na und?


Theodor Ickler zu »„Gnadenlos für die Kinder …“«
Dieser Kommentar wurde am 13.12.2020 um 05.10 Uhr verfaßt.

Schon wieder ist ein „gnadenlos guter Roman“ erschienen (Axel Rühle, SZ 12.12.20). Vor Jahrzehnten muß das mal originell gewirkt haben.

Das Feuilleton muß gnadenlos geistreich sein.



Theodor Ickler zu »Wie korrekt ist „Sinti und Roma“?«
Dieser Kommentar wurde am 17.11.2020 um 06.08 Uhr verfaßt.

Zum vorigen: Schon brennt es im U-Bahnhof "Onkel Toms Hütte", wenn auch nur in der Ladenstraße. Wir Verschwörungsspezialisten vermuten trotzdem einen Zusammenhang.


Wolfram Metz zu »Falsches Deutsch und schlechtes Deutsch«
Dieser Kommentar wurde am 01.11.2020 um 12.15 Uhr verfaßt.

Nachtrag: Eine weitere, naheliegende Referenz wäre die Frage, wie wahrscheinlich eine Wahlniederlage Trumps ist. Also etwa so: selbst wenn er gehen muß = selbst wenn es soweit kommt, daß er abgewählt wird (was bisher aber noch längst nicht ausgemacht ist).


Wolfram Metz zu »Falsches Deutsch und schlechtes Deutsch«
Dieser Kommentar wurde am 01.11.2020 um 12.08 Uhr verfaßt.

Spiegel Online titelt: »Was von Trump bleibt – selbst wenn er gehen muss«. Das erschien mir auf Anhieb etwas schräg, denn das Wörtchen »selbst« drückt oft eine Steigerung gegenüber einer gedachten Referenzsituation aus. Hier dachte ich unwillkürlich an den entgegengesetzten Fall, nämlich daß Trump nicht gehen muß, also im Amt bleibt. Dann aber ist die Frage, was von ihm bleibt, unsinnig, jedenfalls zum jetzigen Zeitpunkt. Anders ausgedrückt: »Wenn Trump im Amt bleibt, wird folgendes von ihm bleiben« ergibt keinen rechten Sinn. Deshalb scheint die Steigerung »Selbst wenn Trump nicht im Amt bleibt, wird folgendes von ihm bleiben« in dieser Aussage keine sinnvolle Referenz zu haben.

Hier scheinen mir zwei Aussagen miteinander verschränkt zu sein: 1. Wenn Trump abgewählt wird, bleibt von ihm folgendes, 2. Selbst wenn Trump abgewählt wird, wird nicht alles wieder so sein wie vorher. Bei Aussage 2 liegt die Referenz demnach auf einer anderen Ebene, etwa in der Fragestellung: Was muß geschehen, damit von Trump nichts übrigbleibt? Daß die Demokraten den Senat übernehmen, wird allein zum Beispiel nicht reichen, wenn Trump im Amt bleibt. Aber selbst wenn Trump gar nicht mehr im Amt ist, wird man seinen Einfluß noch spüren, weil seine Politik die amerikanische Gesellschaft nachhaltig verändert hat.


Theodor Ickler zu »Falsches Deutsch und schlechtes Deutsch«
Dieser Kommentar wurde am 27.10.2020 um 17.45 Uhr verfaßt.

Feine Beobachtung, vgl. auch https://german.stackexchange.com/questions/10217/den-umst%C3%A4nden-entsprechend-gut


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