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Theodor Icklers Sprachtagebuch

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Erich Virch zu »Friede sei mit euch!«
Dieser Kommentar wurde am 19.07.2018 um 17.12 Uhr verfaßt.

Wird Israel nicht unentwegt gerügt? Z. B. für "systematische Folter und Ermordung, rechtswidrige und willkürliche Inhaftierung, Beschneidung grundlegender Menschenrechte, etwa von Religions-, Meinungs- und Versammlungsfreiheit, Verwehrung von politischer, kultureller und wirtschaftlicher Teilhabe, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Bestrafung … " Am besten gefällt mir "Israel droht mit Selbstverteidigung".


Theodor Ickler zu »Überflüssige Wörter«
Dieser Kommentar wurde am 19.07.2018 um 15.56 Uhr verfaßt.

Noch geht das Leben in Bad Karlshafen einen so geruhsamen Gang, dass es manche schon für agonisch halten. (FAZ 19.7.18, Reiseblatt)


Stefan Stirnemann zu »Friede sei mit euch!«
Dieser Kommentar wurde am 19.07.2018 um 15.32 Uhr verfaßt.

Wenn ich lese, was der sonst geschätzet "Germanist" gerade geschrieben hat, ohne seinen Namen zu nennen, denke ich mir allerdings allerhand. Ich glaube nicht, daß ich deswegen ein Schuft bin.


Germanist zu »Friede sei mit euch!«
Dieser Kommentar wurde am 19.07.2018 um 14.54 Uhr verfaßt.

Merkwürdig ist es schon, daß jeder Staat wegen zweifelhafter Rechtsstaatlichkeit gerügt werden darf, nur nicht Israel. Hony soit qui mal y pense. (Ein Schuft sei, wer schlecht davon denkt.)


Germanist zu »Kopfrechnen«
Dieser Kommentar wurde am 19.07.2018 um 14.48 Uhr verfaßt.

Es ist sogar ein Grundprinzip der slawischen Sprachen, daß es nicht genügt, eine Verneinungspartikel vor den Satz zu stellen, Es muß immer auch das Verb verneint werden.


Manfred Riemer zu »Trüber Morgen«
Dieser Kommentar wurde am 19.07.2018 um 14.13 Uhr verfaßt.

Die Bezeichnung Kuhhandel oder eine ähnlich abwertende wäre dann viel eher angebracht, wenn der Afghane wirklich nach Deutschland zurückgenötigt und ihm danach hier mitgeteilt würde, jetzt sei das Verfahren endlich rechtsstaatlich abgeschlossen und er müßte wieder zurück nach Afghanistan.

Eigentlich wäre so ein Ablauf kaum vorstellbar, das heißt, wenn er von den Behörden auf Staatskosten erst einmal zurückgeholt sein würde, entstünde ein erheblicher öffentlicher Druck auf das Gericht, die frühere Entscheidung unabhängig von Sachgründen zu revidieren.

Deshalb ist, so wie die Dinge nun liegen, erst eine Entscheidung und danach Handeln gefragt. Das gleiche gilt im Falle des Tunesiers. Das bedeutet ja nicht, daß man damit die früheren Verstöße der deutschen Behörden gegen das geltende Recht gutheißt.


Theodor Ickler zu »Geld wie Heu«
Dieser Kommentar wurde am 19.07.2018 um 13.38 Uhr verfaßt.

Zu Etikett – Etikette:

"Die folgenden Wortpaare weisen die gleichen formalen invariablen Bestandteile – / -e auf:
Einsatztrupp – Einsatztruppe
Kotelett – Kotelette
Praline – Pralinee
Vakzin – Vakzine
"
-
Kommt es denn nur darauf an, daß Pralinee in der Schrift ein e mehr hat? Die Wortbildungsmuster sind doch gar nicht vergleichbar. Und warum Einsatz-? Trupp würde doch genügen)
Die vergleichende Bedeutungsbeschreibung ist auch ziemlich abenteuerlich: http://www.owid.de/parowb/artikel/Etikett_Etikette/diff

Beim IDS scheint es überhaupt keine Aufsicht über das Treiben der Mitarbeiter mehr zu geben. Der Trupp der Valenzlexikographen hatte auch schon über viele Jahre hinweg sein kindisches Projekt vorangetrieben. Wenigstens bleibt uns nun ein vergleichbarer Haufen Altpapier erspart.



Manfred Riemer zu »Trüber Morgen«
Dieser Kommentar wurde am 19.07.2018 um 11.53 Uhr verfaßt.

Es wurde ein formaler Fehler gemacht, der natürlich auf eigene Kosten (des Staates bzw. Steuerzahlers) zu beheben ist, falls sich herausstellt, daß es sich auch um einen sachlichen Fehler handelt.

Aber ist zur Entscheidung über den Fall die persönliche Anwesenheit des Klägers wirklich unbedingt nötig oder wäre sie ein Vorteil für diesen? Die Fakten liegen auf dem Tisch. Da er nun einmal nicht mehr im Lande ist, sollte die Sache in einem vorgezogenen Verfahren sofort entschieden werden. Wenn dabei seinem Einspruch tatsächlich stattgegeben würde, bekäme er Asyl und das Angebot, ihn auf Staatskosten zurückzubringen. Wenn aber der Gerichtsentscheid negativ ausfällt, wäre alles bereits in Ordnung und die für ihn aufwendige und für uns teure Her- und wieder Hinreise könnte entfallen.

Ist das nicht das, was man gemeinhin als gesunden Menschenverstand bezeichnet?


Theodor Ickler zu »Friede sei mit euch!«
Dieser Kommentar wurde am 19.07.2018 um 11.08 Uhr verfaßt.

Das gerade verabschiedete Gesetz über den jüdischen Nationalstaat könnte manchen dazu verleiten, die Innenpolitik Israels kritisch zu kommentieren. Man könnte Frau Schwarz-Friesel mal fragen, was sie davon hält.


Theodor Ickler zu »Trüber Morgen«
Dieser Kommentar wurde am 19.07.2018 um 11.05 Uhr verfaßt.

Behörden haben sich an das geltende Recht zu halten, da ist kein Raum für einen Kuhhandel. Was soll daran irre sein? Falls ich mal vor dem Verwaltungsgericht klagen sollte, würde ich auch keine kostensparende Beschneidung meiner Rechte wünschen.


Manfred Riemer zu »Trüber Morgen«
Dieser Kommentar wurde am 19.07.2018 um 09.50 Uhr verfaßt.

Das Irre ist, daß der Afghane höchstwahrscheinlich nur zu dem Zweck zurückgeholt wird, um ihm kurz danach mitzuteilen, daß sein Einspruch gegen die Ablehnung seines Asylantrags ebenfalls abgelehnt wird. Und dann muß er wieder gehen, wieder auf Steuerzahlerkosten.

Wie wäre es, wenn erst über seinen Einspruch entschieden und er danach ggf. zurückgeholt würde?


Theodor Ickler zu »Kopfrechnen«
Dieser Kommentar wurde am 19.07.2018 um 08.57 Uhr verfaßt.

Trumps Probleme mit der doppelten Verneinung könnten auf russische Interferenz zurückzuführen sein. Bekanntlich nehmen es die Slawen mit der Verneinung nicht so genau: drei oder vier oder zehn Verneinungen ergeben am Ende immer "nein".


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